ein kleines Juwel * tief in Deinem Herzen

ein kleines Juwel * tief in Deinem Herzen

Einst fragte der Schüler seinen Meister: „Warum,
mein Meister, fühle ich mich so alleine, tief in meinem Herzen? Warum sind so
viele Wesen um mich herum und ich fühle sie kaum, bin allein?“

Der Meister überlegte lange und sprach: „leg
deine rechte Hand an dein Herz…. spüre nach – und lass die Worte in Dir
reifen: Ich bin der Geist……“

„Spüre die Wärme und stell dir vor: – tief
in deinem Herzen ist ein kleines Juwel, ganz unscheinbar und doch von großem
Wert. Ein kleines, zartes Wesen voller Sehnsucht, voller Zweifel, voller tiefer
Verletzung. Und doch, gleich einem Kind, das lachen kann, sich freuen,
welches das Leben so nimmt, wie es gerade ist. Du trägst dieses kleine Juwel
tief in Dir. Sorge dafür, als sei es das Wertvollste, was es auf der ganzen
Welt, im ganzen Universum gibt.“

„Du bist der Geist und Du bist das wahre Juwel.
Wert, geliebt und geachtet zu werden. Liebe das kleine Juwel und seinen
Beschützer – Dich selbst – und Du wirst nicht mehr einsam sein. Fühle – und
lebe im Hier und Jetzt, wie ein Kind, welches das Leben so nimmt, wie es gerade
ist.“

(c) Markus R. Angerer 2009

Veröffentlicht unter Geschichten | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ver(w)irrte Gedanken

Ver(w)irrte Gedanken

Allein, dem Krieg des Lebens kämpfend
ausgeliefert .

Keine Perspektive – machtlos –
die eigenen Gefühle nicht fühlend.

Besitz – Macht – Geld, als
Maßstab für Glück.

Liebe
und Geborgenheit mit dem Körper bezahlt,

Sehnsucht nach Wärme – Sehnsucht
nach Halt.

Der Körper als Feind  und die Kälte als Freund.

Zieht durch die Welt – lacht und
weint.

Sucht nach dem Menschen, der versteht
und mit träumt.

Menschen sind da, die sehen und fühlen.

Menschen sind da, die halten und lieben.

Nicht mehr allein in der kalten Welt.

Wärme ist hier und viel schöner als
Geld.

Schule des  Lebens, wie bist du so hart.

Nun ist mein Leben erfüllt und ganz
zart.

Amor Fati – geliebtes Schicksal.

Das Leben ist schön und gar keine Qual.

Lang ist sie her, die Geschichte des
Leids.

Heut steh ich hier, voller Liebe und
Freud.

Danke mein Leben, Du hast mich gelehrt,

die Qual überwinden, das bist Du mir
wert.

(c) Markus R. Angerer 2008

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar